Zeit bis zur Erschöpfung bei kontinuierlicher und intermittierender maximaler Lactatdauerleistung während des Lauftrainings

Nachstehend stellen wir Ihnen die Zusammenfassung des Artikels „Zeit bis zur Erschöpfung bei kontinuierlicher und intermittierender maximaler Lactatdauerleistung während des Lauftrainings“ vor, dessen Originaltitel “Time to exhaustion at maximal lactate steady state continuous and intermittent during running exercise” in englischer Sprache von Naiandra Dittrich, Ricardo Dantas de Lucas, Ralph Beneke und Luiz Guilherme Antonacci Guglielmo verfasst und im International Journal of Sports Physiology and Performance veröffentlicht wurde.

Diese Studie zielt darauf ab, die Zeit bis zur Erschöpfung (TE) und die physiologischen Reaktionen bei kontinuierlicher und intermittierender (Verhältnis 5: 1) maximaler Lactatdauerleistung (MLSS) in gut trainierten Läufern festzustellen. Zehn Läufer (32,7 ± 6,9 Jahre; VO2max 61,7 ± 3,9 ml • kg-1 • min-1) führten einen inkrementelle Laufbandtest von drei bis fünf 30-Minuten-Tests bei konstanter Geschwindigkeit durch, um die kontinuierliche und intermittierende MLSS zu bestimmen (5 Minuten laufen, unterbrochen von jeweils 1 Minute andauernden passiven Ruhezeiten) und zwei TE-Stichproben bei diesen Intensitäten. Eine bidirektionale Varianzanalyse (ANOVA) mit wiederholten Messungen wurde zum Vergleich der Veränderungen der physiologischen Variablen während der TE-Tests und zwischen kontinuierlicher und intermittierender Bewegung verwendet. Die intermittierende MLSS-Geschwindigkeit (MLSSint = 15,26 ± 0,97 km/Std.) war höher als im kontinuierlichen Modell (MLSScon = 14,53 ± 0,93 km/Std.), während die Zeit bis zur Erschöpfung TE länger war als bei MLSSint (68 ± 11 Min und 58 ± 15 Min, P < .05). Im Hinblick auf die kardiorespiratorischen Reaktionen blieben VO2 und R bei beiden TE-Tests stabil, während Herzfrequenz, Beatmung und die Bewertung des subjektiven Belastungsempfindens im letzten Teil der Tests einen signifikanten Anstieg zeigten. Die Ergebnisse wiesen bei trainierten Läufern bei MLSScon eine höhere Belastungstoleranz auf als während MLSSint. Daher sollte das Trainingsvolumen einer ausgedehnten Trainingseinheit (Verhältnis 5: 1), die mit intermittenter MLSS-Intensität konzipiert wurde, diese höhere MLSS-Geschwindigkeit beachten, ebenso wie die geringere TE, wenn man sie mit einer Dauerleistung vergleicht.

 

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