Die klinische Anwendung der Lactatüberwachung bei kritisch kranken Patienten

annals of intensive care

Die nachstehenden Zeilen sind eine Zusammenfassung des Artikels mit dem Titel „Die klinische Anwendung der Lactatüberwachung bei kritisch kranken Patienten“, dessen Originaltitel ““Clinical Use of Lactate Monitoring in Critically Ill Patients” in englischer Sprache von Jan Bakker, Maarten WN Nijsten und  Tim C Jansen verfasst und im Annals of Intensive Care, 2013, 3:12 veröffentlicht wurde.

Ein Anstieg der Lactatwerte im Blut (Hyperlactazidämie) ist bei kritisch kranken Patienten nicht ungewöhnlich. Obwohl diese Werte häufig zur Diagnose einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Gewebes genutzt werden, können auch andere, nicht mit der Sauerstoffversorgung in Zusammenhang stehende Prozesse die Lactatwerte erhöhen. Besonders bei kritisch kranken Patienten kann eine erhöhte Glykolyse eine wichtige Ursache für die Hyperlactazidämie sein. Ein erhöhter Lactatspiegel hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Morbidität und Mortalität der hyperlaktatämischen Patienten. Obgleich häufig der Begriff Lactatazidose verwendet wird, besteht nur bei höheren Lactatwerten eine signifikante Beziehung zwischen Lactat und pH-Wert. Daher ist der Begriff Lactatazidose angebrachter. Zwei kürzlich durchgeführte Studien haben die Bedeutung der Kontrolle der Lactatwerte und die Anpassung der Behandlung an die Veränderungen des Lactatspiegels in der frühen Wiederbelebung hervorgehoben. Da die Lactatwerte am Krankenbett schnell aus verschiedenen Quellen gemessen werden können, sollte eine strukturierte Lactatmessung in die Reanimationsprotokolle aufgenommen werden.

 

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Clinical Use of Lactate Monitoring in Critically Ill Patients