Okkulte Minderdurchblutung und Mortalität bei Patienten mit Verdacht auf Infektion

Intensive Care Medicine

Nachstehend stellen wir Ihnen den Artikel “Okkulte Minderdurchblutung und Mortalität bei Patienten mit Verdacht auf Infektion ” vor, dessen Originaltitel „Occult hypoperfusion and mortality in patients with suspected infection” in englischer Sprache von Michael D. Howell, Michael Donnino, Peter Clardy, Daniel Talmor & Nathan I. Shapiro verfasst und in Intensive Care Medicine (2007) 33:1892–1899 veröffentlicht wurde.

„Ziel: In den frühen Stadien des Verdachts einer klinisch signifikanten Infektion Bestimmung der Beziehung unabhängig von venösen Lactatspiegel bei einer Krankenhaussterblichkeit nach 28 Tagen nach Einlieferung.

Entwurf: Prospektive Beobachtungskohortenstudie.

Kontext: Städtisches Universitätskrankenhaus der Tertiärversorgung.

Patienten: Eintausendzweihundertsiebenundachtzig über die Notaufnahme eingelieferte Erwachsene mit klinischem Verdacht auf Infektion und einer Lactatmessung.

Messungen und Ergebnisse: Dreiundsiebzig [5,7% (95% CI 4,4-6,9%)] Patienten starben im Krankenhaus innerhalb der ersten 28 Tage nach Einlieferung. In der univariaten Analyse (p <0,0001) ist der Lactatspiegel eng mit der Krankenhaussterblichkeit innerhalb von 28 Tagen assoziiert. Lactat blieb auch als es durch den Blutdruck (p <0,0001) stratifiziert wurde weiterhin mit der Sterblichkeit assoziiert. Patienten mit normalem Blutdruck und einem Lactatwert ≥ 4,0 mmol / l erzielten eine Mortalitätsrate von 15,0% (6,0 bis 24%). Patienten mit septischem Schock oder einem Lactatwert ≥ 4,0 mmol / l hatten eine Mortalitätsrate von 28,3% (21,3 bis 35,3%), die deutlich höher lag als bei Patienten, die keine der beiden Varianten aufwiesen [Sterblichkeit von 2,5% (1,6-3,4%), p <0,0001]. In einem nach Alter, Blutdruck, Neoplasie, Thrombozytenzahl und der Höhe des Blut-Harnstoff-Stickstoff-gesteuerten Modell blieb Lactat eng mit der Sterblichkeit assoziiert. Patienten mit einem Lactatwert von 2,5 bis 4,0 mmol / l hatten eine Sterblichkeitswahrscheinlichkeit von 2.2 (1.1-4.2); Patienten mit einem Lactatwert ≥ 4,0 mmol / l hatte eine um 7.1 (3,6-13,9) größere Sterblichkeitswahrscheinlichkeit. Das Modell hatte eine gute Diskriminierung (AUC = 0,87) und war gut kalibriert.

Schlussfolgerungen: Bei eingelieferten Patienten mit klinischem Verdacht auf Infektion prognostiziert der venöse Lactatwert unabhängig vom Blutdruck die Krankenhaussterblichkeit innerhalb von 28 Tagen und trägt wesentliche prognostische Informationen zu den durch andere klinische Prädiktoren Bestehenden bei.“

 

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