Faktoren mit Auswirkung auf die Lactatämie in Belastungstests

AMD

Die nachstehenden Zeilen sind eine Zusammenfassung des Artikels mit dem Titel  “Faktoren mit Auswirkung auf die Lactatämie in Belastungstests „. Dieser Artikel wurde in spanischer Sprache von L. García del Moral, J. García del Moral, A. Rodríguez Jerez verfasst und in den Archiven der Sportmedizinföderation (A.M.D., Federación Española de Medicina del Deporte, Femede), Band V – Nr. 20 -1988 – SS. 375-386 veröffentlicht.

 

In den letzten Jahrzehnten und parallel zur Entwicklung des Sports als soziales Phänomen, das von den Sportlern immer mehr Engagement erfordert, haben die Sportwissenschaften und insbesondere die Sportphysiologie in ihrem Versuch, das Wissen über den Sport zu vertiefen und die Notwendigkeit, die Ausbildung und die Planung zu beeinflussen, ein exponentielles Wachstum erfahren.

Ausgehend von den wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich des Fitness- und Techniklevels der Sportler kann man diese beeinflussen und  unter Vermeidung möglicher Risiken schlecht geplanter sportlicher Aktivitäten sportliche Fortschritte erzielen. Allerdings gibt es keine universelle Methode zur gemeinsamen Bewertung aller die körperliche Fitness betreffenden Elemente (z.B. Kraft, Ausdauer, etc).

Bei der funktionellen Beurteilung muss man auf die individuelle Analyse der Faktoren zurückgreifen, welche die Anpassung des Körpers an Anstrengungen durch Belastungstests beeinflussen. In der Ergometrie werden spezielle Tests zur Messung besonderer physiologischer und biologischer Parameter verwendet sowie um Informationen über den Grad der Fitness, d.h. die Beteiligung bestimmter Stoffwechselsubstrate in der Bereitstellung von Energie zur Muskelkontraktion zu erhalten.

Die Bestimmung der Milchsäure im Blut hat sich als eine sehr nützliche, praktische und einfache Methode herausgestellt, mit der die Stoffwechselreaktion quantitativ bestimmt werden kann. Dieser Parameter kann aus Blutproben arteriellen Blutes, venösen Blutes oder weniger blutig mit Mikroproben analysiert werden. Hierbei werden Extraktionen von 20 bis 50 ml Blut bei Belastungstests, nach einer Trainingsbelastung oder einem Wettbewerb abgenommen. Die Lactatbestimmung bei Belastungstests auf dem Fahrradergometer oder dem Laufband ermöglicht es, die Grenze der individuellen aeroben Leistungsfähigkeit, die sogenannte „anaerobe Schwelle“ festzustellen. Mit dieser Information kann man, zusammen mit der Herzfrequenz (HR), auf einfache und zuverlässige Weise die Trainingsintensität sowohl im Hochleistungssport als auch in der Rehabilitation von Patienten regulieren. Anhand der Lactatbestimmung kann man die Grenze sportlicher Leistungen sehr viel genauer bewerten als mit anderen Methoden wie im Labor oder auf dem Sportplatz durchgeführten oder sportspezifischen Tests.

 

Klicken Sie hier zum Herunterladen des vollständigen Artikels, in spanischer Sprache: Factores que afectan a la lactatemia durante un test de esfuerzo