Die Nutzung von Blutlactatmessungen zur Prognose von Trainingsleistungen und zur Trainingssteuerung. Empfehlungen für den Langstreckenlauf

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Die nachstehenden Zeilen sind eine Zusammenfassung des Artikels mit dem Titel „Die Nutzung von Blutlactatmessungen zur Prognose von Trainingsleistungen und zur Trainingssteuerung. Empfehlungen für den Langstreckenlauf“, dessen Originaltitel   “Use of Blood Lactate Measurements for Prediction of Exercise Performance and for Control of Training. Recommendations for Long-Distance Running” in englischer Sprache von L. Véronique Billat verfasst und in Sports Med 1996 Sep: 22 (3): 157-175 veröffentlicht wurde.

Strecke geteilt durch Zeit, d.h. Geschwindigkeit, ist der Bezugswert für die Leistung bei allen Veranstaltungen, deren Regeln auf der Fortbewegung mit unterschiedlichen mechanischen Einschränkungen basieren. Eine bestimmte Ausgangsleistung muss über eine Entfernung oder einen Zeitraum aufrechterhalten werden. Der Energiebedarf und die Unterstützung des Stoffwechsels für eine optimale Leistung sind Funktionen, die von der Länge des Rennens und der Intensität, mit der es durchgeführt wurde, bestimmt werden. Doch trotz der Komplexität der Regulierung des Lactatstoffwechsels können Blutlactatmessungen von den Trainern zur Prognose der Trainingsleistung eingesetzt werden.

Die anaerobe Schwelle, die gemeinhin definiert wird als Trainingsintensität,  Geschwindigkeit oder  Fraktion der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max)  bei einem stabilen Blutlactatwert oder dem maximalen Laktat-Steady-State (MLSS), wird  zur  Belastungsmessung  akzeptiert. Die Lactatschwelle im Blut, die als eine Fraktion der Geschwindigkeit in Verbindung  mit VO2max ausgedrückt wird, hängt vom Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Sauerstoffaufnahme ab. Es wurde festgestellt, dass die Blutlactatmessung nach Sprints (mit einer Dauer von 1-2 Minuten) in Zusammenhang steht mit der Leistung auf längeren Strecken (400 bis 800m). Der Blutlactatspiegel kann zur Festlegung der Trainingsintensität genutzt werden. Zur korrekten Interpretation des Trainingseffektes auf die Blutlactatwerte müssen jedoch  auch der Ernährungszustand des Sportlers und das Trainingsprotokoll kontrolliert werden. Darüber hinaus muss die Verbesserung der fraktionalen Nutzung der VO2max  im MLSS bei allen Leistungsunterscheidungsfaktoren als  die mit VO2max  verbundene Geschwindigkeit erachtet werden.

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